Freitag, 29. September 2006

The Staff strikes back

Letztmalig berichtete ich im August über eine Kündigungswelle in unserer Company. Zwischenzeitlich sind zwar nur einige Wochen in Land gegangen, aber die Abwanderungswelle im Reich seiner Majestät König Autistiko II. hat sich zu einer echten Pandemie entwickelt. Heute, nachdem ich gerade mit meinem IM gekabelt habe, ist der Zähler auf 10 vorgerückt. Wenngleich mir der letzte Zusammenprall von Frau Klimpel-Schüttel mit seiner Majestät König Autistiko II. schon ein wenig massiver vorkam, so konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, dass Frau Klimper-Schüttel in den Sack hauen würde. Nun, hier lag ich offenbar falsch: She made it!

Puh ... langsam entwickelt sich die Fluktuation zu einem echten Problem. Nein, nicht für die merkbefreite Zone seine Majestät König Autistiko II., aber für den Rest der ohnehin schon genug schikanierten Belegschaft. Jetzt darf nämlich aufgrund der verringerten Personalstärke jeder einzelne Kollege deutlich häufiger als Punshingball bei seiner Majestät König Autistiko II. antreten :-(

Langsam aber sicher wird es Zeit mir darüber Gedanken zu machen, juristisch die Elastizität der ausschließlich monetär geprägten Familienbande einmal anzutesten und den Mitgesellschaftern die Ablösung seiner Majestät König Autistiko II. wegen Unzurechnungsfähigkeit, gezielter wirtschaftlicher Unprofessionalität und Entscheidungsunfähigkeit vorzuschlagen.

Vielleicht wäre es aber auch ein guter Moment, mal wieder die Gründung eines Betriebsrates zu probieren. Bei der Gelegenheit könnten wir dann auch gleich einen eklatenten Verstoß seiner Majestät König Autistiko II. gegen das Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) "besprechen" - und, nein, ein Gesetz hört nicht auf zu existieren, nur weil man ein Dutzend Anwälte für unfähig erklärt ;-)

Der, zu mindestens für mich, einfachste Weg wäre natürlich mich meinen (mittlerweile) glücklichen Kollegen anzuschließen und auch zu kündigen, aber leider gestaltet sich die Suche nach einem neuen Job nicht gerade einfach. Ich weiss, man sollte nicht unrealistisch sein. Ich versuche diesen Aspekt immer im Hinterkopf zu behalten und dementsprechend an die Jobsuche heranzugehen.

Wenn das jedoch so weitergeht, dann habe ich ein echtes Problem :-(

Übrigens: Bei der aktuellen Austrittsgeschwindigkeit können wir bald ein zweites Standbein im Gebrauchtwagensegment aufmachen und die sich stapelnden Firmenwagen ausgeschiedener Mitarbeiter veräußern.

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3 Kommentare:

Am/um Samstag, September 30, 2006 12:25:00 nachm. , Anonymous ker0zene meinte...

Vielleicht les ich noch nicht lange genug mit - aber was hält Dich noch in dem Laden?

 
Am/um Samstag, September 30, 2006 1:20:00 nachm. , Blogger The Renitenz meinte...

Tja, auch ich brauche einen Job oder eine andere halbwegs verlässliche Einnahmequelle.

 
Am/um Sonntag, Oktober 01, 2006 9:58:00 nachm. , Anonymous Der Zeitungsleser meinte...

Auf der anderen Seite geht sowas doch extrem auf die Motivation/Arbeitsmoral?
Ich kann mir vorstellen, dass es dann große Schwierigkeiten bereitet, sich danach wieder auf ein gesundes Maß "aufzupäppeln".

Ich wünsche Ihnen daher viel Erfolg, da es schon genug Mitarbeiter in der Inneren Kündigung gibt. :/

 

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