Donnerstag, 6. Dezember 2007

Weihnachtsgeld

Wenn es im Reich seiner Majestät König Autistiko II. um etwas definitiv nicht geht, dann ist das, neben Geld, die Arbeitsleistung der Mitarbeiter. Bei seiner Majestät König Autistiko II. wird daher konsequent die bloße Anwesenheit honoriert.

Seltsam ist jedoch, dass die jährliche Erfolgsbeteiligung in Form von Weihnachtsgeld individuell ermittelt wird. Im ersten Moment fragt man sich dann schon, was genau seine Majestät König Autistiko II. als einziges Mitglied der Bewertungskommission da genau beurteilt. Bei näherer Betrachtung und Gesprächen mit erkennbar enttäuschten Kollegen wird das System jedoch deutlich: Gezahlt wird tatsächlich nach Anzahl der Anwesenheitstage und dem persönlichen Gusto. Bei dem persönlichen Gusto wird jedoch differenziert zwischen Mitarbeitern, bei denen seine Majestät König Autistiko II. weiß, dass sie sich juristisch zur Wehr setzen, wenn sie kein Weihnachtsgeld bekommen, und denen, die das Mindern oder gar Streichen kommentarlos ertragen. Da könnte man glatt das Fehlen eines Betriebsrats bedauern ;-)

Aber egal - ich finde das in jedem Fall ist eine ausgezeichnete Maßnahme zur Radikalisierung des Betriebsklimas. Und da Geld zweifelsohne einer der wichtigsten Motivationsfaktoren für Personal ist, legitimiert seine Majestät König Autistiko II. damit indirekt die konsequente Reduktion von Engagement und Arbeitseinsatz. Und wieder haben wir eine Methode identifiziert, mit der man sich selbst wirtschaftlich ruinieren kann ;-)

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1 Kommentare:

Am/um Freitag, Dezember 07, 2007 12:09:00 vorm. , Anonymous Anonym meinte...

Geld motiviert nicht. Fehlendes Geld demotiviert allerdings.

 

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