Montag, 29. Januar 2007

Geht nicht, gibt’s nicht

oder: Sachen gibt es, die gibt es gar nicht

Seine Majestät König Autistiko II. ist hinlänglich bekannt dafür, sofern er sich überhaupt mal entscheiden kann, sich im Zweifelsfall für den falschen Weg zu entscheiden. Und so kam es auch vor einigen Tagen.

Auch wir haben hin und wieder ein Problem mit nicht zahlungswilligen Kunden. Im aktuellen Fall hat man sich drei Monate hinhalten lassen und insgeheim gehofft, dass der Kunde ein einsehen hat und die fälligen Rechnungen ausgleicht. Anfang letzter Woche erkannte man dann, dass das nur ein frommer Wunsch war. Seine Majestät König Autistiko II., gar nicht "amused" über die Angelegenheit, machte die paar Hundert Ocken fix zur Chefsache. In diesem Zusammenhang wurde zunächst einmal die omnipräsente Schuldfrage mittels eines Schreikonzils geklärt.

Der einfachste Weg die Angelegenheit zum Abschluss zu bringen wäre die Übergabe an das Inkassobüro unseres Vertrauens. Das aber, wie gesagt, ist der einfachste Weg.

Seine Majestät König Autistiko II. hatte für den genannten Schuldner eine Art Erleuchtung und gab die Anweisung, dass sich einer der Außendienstmitarbeiter persönlich um das Inkasso der Forderung kümmern soll. Nun ja, der auserwählte Mitarbeiter folgte der Anordnung und kassierte. Na ja, eigentlich versuchte er es nur und musste unverrichteter Dinge wieder abziehen. OK, das stimmt so leider immer noch nicht: Er hat von unserem geschätzten Kunden nicht nur einfach ein "Nein" kassiert, sondern wurde, vermutlich um der Absage etwas Nachdruck zu verleihen, auch noch ordentlich verprügelt.

Mit der Krankmeldung bedankte sich der arme Mitarbeiter bei seiner Majestät König Autistiko II. gleich noch für den Arbeitsauftrag - gute Besserung bei der Gelegenheit!

Fazit: Kein Geld bekommen und ein arbeitsunfähiger Mitarbeiter.

Zwei Dinge machen mich jedoch stutzig: Wusste seine Majestät König Autistiko II. nicht, dass besagter Kunde ein Bordell betreibt und somit mit Gegenwehr durchaus zu rechnen war? Daneben frage ich mich aber auch, was ein Bordell mit unseren Produkten macht? Auch mit sehr viel gutem Willen kann ich mit nicht erklären, was man damit im Puff machen will oder kann ;-)

Was haben wir eigentlich für Kunden?


Nachtrag (weil es so schön passt): Der Beitrag To fuck or not to fuck vom Taxi-Blog.de :-)

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2 Kommentare:

Am/um Montag, Januar 29, 2007 2:28:00 nachm. , Anonymous Kurti meinte...

"Daneben frage ich mich aber auch, was ein Bordell mit unseren Produkten macht?"

Nun, ich weiß ja nicht was ihr produziert. Aber wegen des Bordells... es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn es nichts mit F***en zu tun hat.

 
Am/um Montag, Januar 29, 2007 8:16:00 nachm. , Anonymous patrick meinte...

nunja drei möglichkeiten gebe es da noch.
1. besagter zuhälter braucht es privat
2. er braucht es für ne zweite firma die er hat
3. er braucht es für irgendeine illegale tätigkeit die er nebenbei macht!

 

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