Dienstag, 23. Januar 2007

Das Apple-Prinzip

Hin und wieder wundert sich der eine oder andere Leser wie ein im Stil seiner Majestät König Autistiko II. geführtes Unternehmen überhaupt auf Dauer am Markt überleben kann. Nun ja, verständlicherweise kann und will ich dazu nicht näher auf die Branche oder gar die Produkte eingehen, nur soviel: Es gibt noch eine ganze Reihe Unternehmen, die eine Art Monopol- bzw. Oligopolstellung haben. Das erleichtert ganz erheblich das Überleben und beschert einem ein erträgliches Einkommen. Gerade letzteres schafft den nötigen Freiraum für ein durch und durch durchgeknalltes Managementmodell. Das sprichwörtliche I-Tüpfelchen ist dann das fast familiäre Verhältnis der Mitbewerber untereinander.

So insgesamt darf man sich das so wie bei Apple und dem iPhone vorstellen: Entgegen dem Branchentrend kommt Apple mit einem neuen, wenngleich nicht wirklich revolutionären Produkt auf einen schon gut gesättigten Markt und kann das iPhone zum einem Phantasiepreis bzw. einer beeindruckenden Marge verkaufen. Im Grunde kann sich Apple die Werbung des iPhones sparen - es wird sich wie von selbst verkaufen. Fast egal zu welchem Preis. OK, ich werde mir auch eins kaufen ;-)

Courtesy of Apple Inc.


Nach dem, ich nenne es mal Apple-Prinzip, funktioniert es auch bei uns, wenngleich wir uns schon ein ganz klein wenig im Marketing anstrengen müssen. Aber ansonsten läuft der Laden quasi wie von selbst. Die Eigenkapitalrendite ist zweistellig und Sparprogramme á la EADS’ Power8 sind gänzlich unbekannt - mal abgesehen vom traditionellen Papiersparen ;-)

Eigentlich sollte ich nicht jammern ... aber es ist alles so unprofessionell :-(

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2 Kommentare:

Am/um Dienstag, Januar 23, 2007 12:25:00 nachm. , Anonymous Steeefan meinte...

Haben Sie sich den Kauf des iPhone auch gut überlegt?

Ich war am Anfang auch Feuer & Flamme dafür. Aber dann ist mir aufgefallen, dass mein jetziges Mobiltelefon (MDA Vario, T-Mobile) alle Funktionen des iPhone ebenfalls beherrscht. Zusätzlich hat es sogar noch eine Hardwaretastatur, die nur auf Wunsch zu sehen ist.

Ich bin noch nicht vollends überzeugt. Erst, wenn ich das fertige Produkt in den Händen halte und mir selbst ein Bild davon machen kann, werde ich die Entscheidung fällen. Außerdem ist der Preis verhältnismäßig viel zu hoch.

Außerdem muss mein nächstes Mobiltelefon, dass ich vorraussichtl. im März '08 erhalten werde, auf jeden Fall UMTS können.

 
Am/um Dienstag, Januar 23, 2007 8:43:00 nachm. , Anonymous Der Zeitungsleser meinte...

Zum Thema:
vielen Dank für die Erläuterung. Ich habe mich nicht nur hin und wieder sondern eigentlich ständig gefragt, wie so etwas auf dem Markt bestehen kann.

Nun weiß ich es und werde mich bei Gelegenheit, sobald ich weiß um welches Produkt es sich handelt, mal als Konkurrent auftreten! :) ... gerne auch mit Ihrer Unterstützung! *lach*

 

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