Freitag, 26. Oktober 2007

Was wäre wenn

oder: Über die richtige Anwendung des Konjunktivs

Die Frequenz des Personalwechsels ist im Reich seiner Majestät König Autistiko II. vergleichsweise hoch. Je nach dem mit welcher Abteilung sich seine Majestät König Autistiko II. intensiver beschäftigt, steigt die Frequenz signifikant an. Die Rechtsabteilung ist seit geraumer Zeit eine der bevorzugten Spielweisen seiner Majestät König Autistiko II. und somit insbesondere von einer dramatischen Fluktuationsrate betroffen. Wirklich dumm ist dabei, dass die Mitarbeiter typischerweise gehen, bevor deren Nachfolger kommt.

Und so tauchte neulich ein Mitarbeiter auf, denn ich zuvor noch nie gesehen hatte geschweige denn seinen Namen kannte. Das ist lustig, passiert allerdings häufiger. Er stellte sich kurz als neuer Justiziar vor. Was danach kam empfand ist allerdings als seltsam.

Er beklagte sich zunächst darüber, dass er nicht weiß was er machen soll respektive für was er zuständig sei. Ich teilte ihm mit, dass ich mir vorstellen könnte, das der Rechtsfälle betreuen soll. Ganz genau wüsste ich das natürlich nicht, da ich für diesen Bereich nicht zuständig bin. Ich verwies ihn im Zweifelsfall an denjenigen, der ihn eingestellt hat - wenigstens dieser Mitarbeiter sollte wissen, was er machen soll.

Recht schnell kristallisierte sich dann heraus, dass seine Majestät König Autistiko II. für die neue Anschaffung verantwortlich war. Eine Empfehlung, sich an seine Majestät König Autistiko II. zu wenden, wollte ich ihm so allerdings aus reiner Kollegialität nicht geben. Ich bemühte mich bei meinen Ausführungen um eine konsequent konjunktivierte Vortragsweise - man weiß ja nie, wann einen die Aussage mal wieder einholt ;-)

Ob die Zusammenarbeit allerdings produktiv wird, wage ich zu bezweifeln. Mitarbeiter einzustellen und über ihre Aufgabe im Unklaren zu lassen ist keine wirklich konstruktive Basis. Das macht aber nichts, denn es geht um nichts!

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4 Kommentare:

Am/um Freitag, Oktober 26, 2007 7:08:00 nachm. , Anonymous Anonym meinte...

ÜBER DIE RICHTIGE ANWENDUNG DES GENITIVS
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Beim Genitiv wird ein s angehängt: z.B. "Anwendung des Konjunktivs".

 
Am/um Freitag, Oktober 26, 2007 7:38:00 nachm. , Blogger The Renitenz meinte...

Hoppla, da hat sich das 's' einfach so verkrümelt - danke für den Hinweis :-)

 
Am/um Samstag, Oktober 27, 2007 2:51:00 nachm. , Anonymous Enina meinte...

Tut mir der Neue aber Leid. Was für ein "toller" Start.

 
Am/um Sonntag, Oktober 28, 2007 3:47:00 nachm. , Anonymous Anonym meinte...

Naja, ich wollte es nur mal anmerken - ich mache mir darum eigentlich keinen Kopf mehr, da es heute fast schon der Standard ist, es zu wegzulassen.
Vor allem bei Eigennamen, für die ausdrücklich festgelegt ist, dass sie dafür "abgeändert" werden.

 

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