Montag, 30. Januar 2006

Anforderung von Scheckvordrucken - eine Einführung

Gastbeitrag eines Kollegen


Ja, selbst dieses doch recht simple Thema kann bei uns Diskussionen auslösen, deren Inhalt - zumindest in der Länge - der eines antiken Epos gleicht. Wenigstens werden wir immer an die Ursprünge der Geisteswissenschaften erinnert, gewollt oder ungewollt - das ist hier die Frage.

Man muß sich das nur einmal vorstellen: Da fragt man als Mitarbeiter schon vorsichtig nach, ob man nicht einfach einen normalen Verrechnungsscheck nehmen könnte, wenn irgendein Trottel mal wieder vergessen hat, Orderschecks zu ordern und schon passiert, was passieren mußte. Schlimm genug, daß wir noch mit Schecks arbeiten (Noch nie was von Electronic Banking gehört?) und den Mitarbeitern sowieso jegliches Denkvermögen abgesprochen wird. Nein, selbst das lesen scheint hier eine außerordentliche Schwierigkeit darzustellen, die einem Mitarbeiter der unteren Hierarchiestufe nicht zugetraut werden kann.

Für all diejenigen, die noch nicht alt genug sind, um sich mit den Anforderungen für Schecks noch auszukennen (ihr wißt ja - wir leben noch im Zeitalter vor der Industrialisierung, hier existiert auch noch die längst abgeschaffte Leibeigenschaft): Da gibt es so schöne rosa Vordrucke (wirklich toll, obwohl ich persönlich babyblau bevorzugen würde - aber das tut hier wohl nichts zur Sache) auf denen auch für den ungeübtesten Mitarbeiter steht, was er eintragen soll. Anzahl der Schecks? Ja, wie viele braucht man denn? 50? Vielleicht doch ein bißchen vermessen ... 2 x 25 würden ja auch reichen ... Oh, und wo gehört das Kreuz hin, wenn ich Orderschecks bestelle? Barschecks? Verrechnungsschecks? Nein, Frau Ekels gutem Rat zufolge sollte man das Kreuzchen vielleicht lieber bei "Orderschecks" setzen. Echt? Da wäre ich von alleine nie drauf gekommen ... Danke, Frau Ekel!

Und zu guter Letzt rufen wir dann doch bei der Bank an, um die Dinger telefonisch zu bestellen ... Setzen, 6!


PS: Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie der Verfasser dieses Beitrags das Blog entdeckt hat.

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3 Kommentare:

Am/um Montag, Januar 30, 2006 11:19:00 nachm. , Anonymous Einberlinerter meinte...

*lachmichschlapp*

Ich merke, dass es woanders auch nicht besser ist. Dilbert ist überall!

Warum kann man den Blog eigentlich nicht per RSS newsfeed abonnieren?

 
Am/um Dienstag, Januar 31, 2006 9:06:00 vorm. , Blogger The Renitenz meinte...

Blogger bietet leider nur einem Atom-Feed: http://renitenz.blogspot.com/atom.xml

 
Am/um Mittwoch, Februar 01, 2006 9:09:00 nachm. , Anonymous Ronald Werner meinte...

Man zahlt gerne per Scheck wenn das eigene Konto nicht so schnell belastet werden soll... Das Porto wird oft durch die Verzugszinsen aufgewogen. Die Post ist ja auch nicht die schnellste.

 

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