Mittwoch, 19. April 2006

Alle Maschinen Stopp

Obwohl der Bürofunk schon letzte Woche andeutete, dass seine Majestät König Autistiko II. diese Woche Urlaub hat, konnte ich gar nicht so recht daran glauben. Gestern tauchte seine Majestät König Autistiko II. dann, wie schon fast erahnt, zur besten Knoppers-Zeit in der Company auf.

In aller Eile bekamen dann die üblichen Verdächtigen noch mal fix eins an den Ballon und überhaupt gab es keinerlei offizielle Verlautbarungen über die bevorstehende Happy our-Week. Besonders krass finde ich allerdings, dass seine Majestät König Autistiko II. es noch nicht einmal ansatzweise für nötig hält, eine bevorstehnde Abwesenheit anzukündigen.

OK, das war eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Warum auch? Schließlich ist seine Majestät König Autistiko II. kraft des von ihm selbst errichteten totalitären Zentralregimes auch die einzige, gegenüber der Bank und Dritten zeichnungsberechtigte Person. Da geht kein Geld raus und, man mag es kaum glauben, auch keins rein. Zur Frage, warum auch kein Geld eingeht, sei dem interessierten Leser das Stichwort "Lastschrift" gegeben.

Na ja, was soll's: Wenn man kein Geld ausgeben kann, dann braucht man auch keins reinzuholen. Die Logik seiner Majestät König Autistiko II. ist mal wieder unbestechlich. Sie ist so einfach und doch so genial.

Ich hatte vor einigen Jahren schon einmal die Frage in den Raum gestellt, warum denn auch kein Geld eingehen darf. Ich bot damals an, eine umfassende Haftungserklärung für den gegebenenfalls entstehenden positiven Vermögensschaden abzugeben. Leider habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Vielleicht lag es daran, dass meine Bonität respektive meine Reputation als Versicherer nicht ausreichten, um die Last des positiven Vermögensschadens vollends zu schultern. Ich sollte wohl doch mal ein erstes Wörtchen mit meinem Anlageberater wechseln ...

Übrigens: Ich habe nach meinem Vorstellungsgespräch vor gut vier Wochen leider nichts wieder gehört. Ich bin darüber sehr traurig, wo ich doch so viel Engagement und Enthusiasmus investiert habe. Tja, hat dann wohl nicht geklappt.

PS: Frau Nörgel hat nunmehr nur noch ein paar restliche Tage Fronarbeit zu verrichten. Damit sind schon drei Kollegen in diesem Jahr gegangen. Es wird langsam immer trister.

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1 Kommentare:

Am/um Donnerstag, April 20, 2006 6:20:00 nachm. , Anonymous Anonym meinte...

Das kenne ich auch. Ich habe auch mal in einem so furchtbaren Unternehmen gearbeitet, wo nach und nach alle netten Kollegen verschwanden und nur die angepassten und denkfaulen zurückblieben.

 

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